‘Ne Scheibe, die man eigentlich nicht vorstellen muss. DJs und Dirty-South- Crazees kennen sie mit Sicherheit bereits. Und Pop-Weissbrote werden sich aus ethnischen und musikalischen Gründen wohl auch nicht auf diese Seite verirren. Aber vielleicht kann sich ja das eine oder andere Schoolgirl einiges übers “real life” aus den Texten nehmen mit der Botschaft “Unterdrückung ist f***** s***”! Khia Chambers ist ‘ne Braut, die den Jungs zeigen möchte, wo die explizite “Harke” hängt. “Lay back - I’m about to sing you the best song You ever heard in your life!”
Nach dem moderaten Auftakt “Nasti Muzik” singt sie im minimal-düsteren “My Swag” gleich mal über eine interessante Region ihres Körpers, die ihr in den USA den Papper “...explicit content” eingebracht hat. Ist natürlich marketingtechnisch auch ‘ne tolle Sache.
Auf jeden Fall verfügt sie über “big sense of humor” und Schalk in der Stimme, wie beim kurzen vierten Track zu hören ist. Das Grundgerüst im folgenden “Like Me” wird gespeist vom PC, der eine legato Bass-Schleife ausspuckt, über den der 100er bpm-Loop mit obligatorischen Handclaps läuft. Gut tanzbare Sache. Wie auch der Rest der CD in den geeigneten Schuppen ‘rauf und runter laufen wird.
Im A Capella-Rap “Skit, Get It And Go” lässt sie die “proletarische Sau” raus - aber was will man sagen? Die Message zielt gekonnt unter die Gürtellinie - und wo sie recht hat..... Track # 7 bietet 111 bpm und einen groovigen midtempo-(Miami)- Freestyle-Beet mit minimalem Reggaeton-Touch. Die Lyrics zielen wieder gnadenlos zwischen die beiden grossen Zehen. Nummer 8 ist eine urige kurze Zwischen- Sequence mit Bitchyelling, bellendem Hund und einer recht bemitleidenswerten Katrina, die aber letzten Endes völlig zu Recht beschimpft wird
In “It’s Whatever” kriegen zur Strafe für Katrinas Anruf alle Mädls gewaltig eine vor den Bug geknallt. Fakt ist, dass zurzeit keine der anderen Rap-B****** unserer KHIA nur annähernd das Wasser reichen kann. Kann man perfekt in jeden Dancehall-Jam mixen. “Get Out” ist der bisher beste Track auf der CD. Mit 93 bpm eher im niedrigkomatösen Bereich angesiedelt, der Song hat aber den “real Hop” um auch den richtigen Hip-Shake ein zu bringen, Girlies! Der Rhythmus zieht arrangement-technisch etwas an, behält aber die gleiche Geschwindigkeit. Können DJs oder DJanes problemlos durchlaufen lassen.
“Been The ****” kommt mit knackigen Freestyle-Beats, über die ein Sample von Kraftwerk’s “Trance Europe Express” geworfen wird.
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